AIIB bewilligt Darlehen für Chinas Gesundheitswesen

PEKING. Die Asiatische Infrastrukturinvestmentbank (Asian Infrastructure Investment Bank AIIB) reagiert auf Chinas zusätzlichen Finanzierungsbedarf zur Bewältigung der Coronakrise und hat dafür einen Kredit von 2.485 Millionen Yuan (umgerechnet rund 355 Mio. USD) bewilligt. Das teilte die in Peking ansässige Entwicklungsbank am 7. April mit.

Blick auf den Stammsitz der Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) in Peking (Aufnahme vom 24. Oktober 2019). Foto: Imago-Bilder / Xinhua

Mit dem AIIB-Darlehen soll die Infrastruktur des Gesundheitswesens in den Metropolen Peking und Chongqing nachhaltig verbessert werden. So sollen die jeweiligen Einrichtungen für die Seuchenbekämpfung und –verhütung modernisiert und die Kapazitäten in medizinischen Einrichtungen für die Bewältigung epidemischer Notsituationen erhöht werden. Außerdem ist vorgesehen, Notfallausrüstungen und -material bereitzustellen, um damit die Mitarbeiter des Gesundheitswesens bei ihrer Arbeit vor dem hochansteckenden Virus SARS-CoV-2 zu schützen.

In Peking leben derzeit rund 22 Millionen Menschen, im Großraum Chongqing mehr als 31 Millionen.